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Verhaltenstherapie nach Dr. Fritz Jansen & Uta Streit - das IntraActPlus-Konzept Wir steuern und formen das Verhalten unserer Kinder durch feine Beziehungssignale, ohne es zu wissen. Diese Signale sind Ursache für günstige und ungünstige Verhaltensweisen. Auf Grund dieser unbewussten Verhaltenssteuerung hat Dr. Fritz Jansen ein Konzept für Diagnostik und Therapie bei Verhaltensstörungen entwickelt.
Wer profitiert von der Verhaltenstherapie nach Dr. Jansen/ Streit?
Die positive oder negative Reaktion der Bezugspersonen auf das Verhalten des Kindes, durch Körpersprache oder verbale Reaktionen, wirkt auf die Steuerung und Anpassung des kindlichen Verhaltens.Das Kind richtet daher sein Verhalten überwiegend danach aus, wie Eltern im zeitlichen Abstand von weniger als einer Sekunde reagieren. Welche Reaktionen Eltern im Sekundenfenster nach dem Verhalten ihres Kindes zeigen, ist ihnen jedoch in den meisten Fällen selbst nicht bewusst. Daher können Eltern sehr oft nicht verstehen, dass trotz hoher Erziehungsmotivation Erziehungsziele nicht zur Umsetzung kommen.“ ( Dr. Fritz Jansen )Gründe für VerhaltensstörungenKinder mit Aufmerksamkeitsstörungen, Wahrnehmungsstörungen oder anderen Entwicklungsauffälligkeiten haben häufig große Probleme günstige Verhaltensweisen zu automatisieren, da ihre Fähigkeit, Wahrnehmungen und Informationen zu speichern und abzurufen, beeinträchtigt ist.Ungünstige Reaktionen wie z.B. Aggression, Verweigerungsverhalten, soziale Anpassungsschwierigkeiten etc. werden als gewohnte Verhaltensmuster automatisiert. Dies erschwert deutlich die Erziehung dieser Kinder. Ein Verhaltenstraining kann daraufhin ein wichtiger Bestandteil eines ergotherapeutischen Konzeptes sein.Wozu dient die Videoanalyse?Ungünstige Verhaltens- und Beziehungsmuster zwischen Kind, Eltern und Geschwistern können durch eine Videoanalyse sichtbar gemacht werden. Diese Signale laufen sonst so schnell und unbewusst ab, dass man sie nur schwer bewusst wahrnehmen und erklären kann. Durch das gemeinsame Ansehen der Videoaufnahmen können mit den Kindern, Jugendlichen und Eltern konkrete Hilfestellungen erarbeitet werden.Durch das Verhaltenstraining lernen Kinder und Jugendliche, aber auch die Bezugspersonen, günstigere Verhaltensmuster zu automatisieren und dadurch die Schwierigkeiten in ihrem Alltag besser zu bewältigen.Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne, ob die Durchführung dieser Therapie für Sie sinnvoll erscheint.Text zusammengestellt von Anja Mittlmejer |
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